Sexological Bodywork
für FLINtA*

Für Frauen, Lesben, Inter*,
Non binäre, Transidente und Agender Personen.

Ich biete körperorientierte Begleitung im Bereich Sexualität, Intimität und Selbstwahrnehmung –
speziell für FLINTA-Personen.

Sexological Bodywork ist eine somatische Lern- und Erfahrungsarbeit. Das bedeutet:
Wir arbeiten nicht nur im Gespräch, sondern beziehen bewusst den Körper mit ein – über Wahrnehmungsübungen und Berührung (wenn gewünscht und klar vereinbart).

Meine Arbeit ist traumasensibel und konsensorientiert.

Diese Körperarbeit ergänze ich durch

Gesprächsbegleitung

Methoden der lösungsorientierten Kurzzeittherapie

Tools aus der GFK (gewaltfreien Kommunikation)

Aufstellungs-ähnliche Vorgehen, wo wir mit Objekten innere Prozesse sichtbar machen

Wozu kann diese Arbeit sinnvoll sein?

Den Körper
(neu) bewohnen

Diese Arbeit kann dabei unterstützen,

  • den Körper achtsam zu erkunden 

  • Empfindungen differenzierter wahrzunehmen 

  • (wieder) mehr Sicherheit und Zugehörigkeit im eigenen Körper zu entwickeln 

Grenzen ausdrücken

Gerade bei Erfahrungen von Grenzverletzungen oder Dysphorie kann es kraftvoll sein zu üben:

  • Was fühlt sich stimmig an? 

  • Wo ist mein Ja,

    wo mein Nein? 

  • Wie kommuniziere ich das? 

Konsens & Selbst-bestimmung erleben

Ein klar gehaltener, konsensbasierter Raum kann sehr heilsam sein, weil:

  • Berührung jederzeit verhandelbar ist 

  • Selbstbestimmung konkret erfahrbar wird 

  • Kontrolle über den eigenen Körper gestärkt wird

Sprache für das Erlebte finden

Durch das Verbalisieren von Empfindungen kann entstehen:

  • mehr Klarheit über innere Prozesse 

  • mehr Sicherheit, sich mitzuteilen (auch in Beziehungen) 

Lust & Empfindungen erforschen

Jenseits von Normen oder Erwartungen:

  • Wie fühlt sich mein Körper für mich an? 

  • Was ist meine ganz eigene Form von Lust? 

Häufig gestellte Fragen

    • In Kontakt kommen mit verschiedenen Körperbereichen

    • achtsame Erforschung des genitalen und analen Bereichs

    • Grenzen spüren, ausdrücken und erweitern

    • Zugang zu Lust und Lebendigkeit

    • Umgang mit Scham, Unsicherheit oder Blockaden

    • Integration von Erfahrungen rund um Sexualität und Intimität

  • Nö.

    So wie es passt :-)

  • Meine Arbeit ist ausgerichtet auf Frauen, Intergeschlechtliche, Nicht-binäre, Transidente und Agender Menschen.

    Das L für Lesben lasse ich bei der Aufzählung der Zielgruppe aus, da die sexuelle Orientierung für das Angebot kein entscheidender Faktor ist.

  • Ich bin keine Transition-Expert:in — aber:

    • ich arbeite körper- und wahrnehmungsorientiert 

    • wir teilen konsensbasierte Erfahrungsräume 

    • ich unterstütze dich für eine differenzierte Selbstwahrnehmung und Selbstermächtigung

    Bei Transitionsprozesse empfehle ich, ergänzend mit entsprechend spezialisierten Fachpersonen zu arbeiten, da ich über keine entsprechende Ausbildung verfüge,

  • Sexological Bodywork geht davon aus, dass viele Themen rund um Sexualität, Grenzen, Lust oder Scham nicht nur kognitiv, sondern vor allem im Körper gespeichert und gelernt sind.

    Gespräch kann viel klären – aber:

    • dein Nervensystem

    • deine Erregungsmuster

    • dein Empfinden von Nähe/Distanz

    • deine Fähigkeit, Grenzen zu spüren

    …entstehen und verändern sich durch Erfahrung, nicht nur durch Verstehen.

    Die absichtslose Berührung verfolgt kein Ziel wie Erregung, Performance oder ein bestimmtes Ergebnis. Sie ermöglicht einen Raum für Wahrnehmung.

    Viele Menschen kennen Berührung nur in Kontexten von Erwartung, Leistung, vielleicht auch Grenzverletzung.  Absichtslose, klare Berührung kann dem Nervensystem zeigen:
    „Ich darf hier einfach sein, ohne etwas liefern zu müssen.“ Das kann tief entspannend und reorganisierend wirken.

  • Das ist eine gute Frage. Grundsätzlich kann man sagen: Sexologische Körperarbeit legt einen grösseren Fokus auf somatisches Lernen. Schau gerne weiter unter: da habe ich die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in einer Tabelle zusammengefasst:

Ein konsens-basierter Raum kann sehr heilsam sein, weil Selbst-bestimmung konkret erfahrbar wird

Preis & Dauer

Einzelsitzung

Eine Einzelsitzung bietet dir Raum, ein konkretes Anliegen zu erforschen oder erste Einblicke in meine Arbeitsweise zu gewinnen.

Dauer: ca. 150 Minuten

Ausgleich: CHF 120.– pro Stunde

Begleitung über 3 sitzungen

Für eine vertiefte und nachhaltige Begleitung biete ich ein 3er-Paket an. Es ermöglicht dir, über einen längeren Zeitraum in deinen Prozess einzutauchen und verschiedene Zugänge – wie Gespräch, Körperarbeit, Berührung oder Aufstellungsformate – miteinander zu verbinden.

Gesamtpreis: CHF 660.–

Die Dauer der einzelnen Sitzungen gestaltet sich flexibel (zwischen 2 und 3 Stunden

Teil der Begleitung ist ein Gratis Vorgespräch von 30’ per Telefon oder Zoom

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Vielen Dank!

Anhang

Da Sexological Bodywork in der Schweiz noch nicht so bekannt ist, hänge ich hier eine Gegenüberstellung an, die zeigt wie sich sexologische Körperarbeit von einer Tantra Massage unterscheidet:

Tantra Massage

Als ritualisierte Ganzkörpermassage gestaltet


Der/die Gebende ist meist teilweise bekleidet (zB. mit Lunghi)


Die Massage folgt meist einer bestimmten Abfolge


Intimberührung ist häufig
Bestandteil


Oft geprägt von einem yogischen, spirituellen und energetischen Menschenbild


Arbeitet häufig mit absichtsloser Berührung und bewusstem Spüren


Sexolog. Bodywork

Ein begleiteter Raum für bewusste Körper- und Berührungserfahrung

Der/die Bodyworker:in ist vollständig bekleidet

Berührung entsteht im Moment und wird gemeinsam abgestimmt

Intimberührung kann Teil der Arbeit sein – je nach Anliegen und in klarem Konsens

Fokus auf Lernen, Wahrnehmung und Körperbewusstsein – Spüren kann sich entwickeln

Verbindet absichtslose Berührung mit bewusstem Spüren und Verbalisieren des Erleben